App-Store-Screenshots: Anforderungen und Freigabe-Checkliste
Eine praktische Checkliste für technisch korrekte Store-Grafiken, die das Produkt auch in kleiner Vorschau verständlich zeigen.
Apple erlaubt pro unterstützter Gerätegröße ein bis zehn Screenshots als JPEG oder PNG ohne Transparenz. Google Play verlangt mindestens zwei Screenshots; vier hochauflösende Motive sind für eine überzeugende Produktseite die sinnvollere Ausgangsbasis. Verwenden Sie echte aktuelle App-Ansichten, machen Sie den Nutzen im ersten Bild verständlich und prüfen Sie jede Sprachversion, Gerätegröße, Währung und Aussage vor dem Upload.
App mit kurzem Briefing einschätzen
StartenZuerst die Ausgabeliste festlegen
Für Apple werden je nach unterstützten Geräten unterschiedliche Formate benötigt. App Store Connect kann hochauflösende Bilder für kleinere Gerätegrößen herunterskalieren, wenn die Oberfläche gleich ist. Das spart Arbeit, ersetzt aber keine Prüfung von iPad, Querformat oder einer Ansicht, die sich auf kleineren Geräten wesentlich verändert. Die jeweils akzeptierten Pixelmaße stehen in Apples laufend gepflegter Tabelle der Screenshot-Spezifikationen.
Für Google Play sind mindestens zwei Screenshots nötig. Google empfiehlt für bestimmte Darstellungen vier Motive mit mindestens 1080 Pixeln; JPEG und 24-Bit-PNG sind die üblichen Formate. Zusätzlich braucht der Store-Eintrag eine Feature-Grafik im Format 1024 × 500 Pixel. Die Details und zulässigen Seitenverhältnisse sollten unmittelbar vor dem Export in der Google-Play-Anleitung für Vorschau-Assets geprüft werden.
Erstellen Sie deshalb vor dem Design eine kleine Matrix: Store, Gerätetyp, Ausrichtung, Sprache und benötigte Datei. So wird sichtbar, ob zum Beispiel eine iPad-Version oder eine deutschsprachige Feature-Grafik fehlt, bevor der Upload beginnt.
Fünf Bilder als kurze Produktvorführung
Eine gute Reihenfolge beantwortet nacheinander echte Kauf- oder Downloadfragen. Für eine Kurs-App könnte sie so aussehen:
- Welches Lernziel erreiche ich?
- Wie sieht eine Lektion tatsächlich aus?
- Wie werden Fortschritt oder Rückmeldung sichtbar?
- Kann ich Inhalte offline oder unterwegs nutzen?
- Welcher Beleg schafft Vertrauen?
Bei einer Liefer-App wären Bestellung, voraussichtliche Ankunft, Live-Status, Zahlung und Hilfe plausibler. Die Bilder müssen nicht alle gleich aufgebaut sein. Zwei oder drei reale Produktansichten liefern den Beweis; ein Ergebnis, eine menschliche Situation oder ein Vertrauenselement kann die Folge auflockern.
Ein schneller Test funktioniert ohne Designwerkzeug: Lesen Sie nur die fünf Überschriften. Wenn sie auch ohne Oberfläche eine verständliche Geschichte ergeben, ist die Reihenfolge belastbar. Lassen sie sich beliebig vertauschen, fehlt meist ein roter Faden.
Lesbarkeit in der echten Vorschau prüfen
Ein Screenshot wird im Store zunächst klein gesehen. Pro Bild sollte daher eine Aussage, eine große visuelle Hauptsache und höchstens ein kurzer Beleg dominieren. Mehrere Textblöcke, winzige Bedienoberflächen oder fünf gleich große Geräte konkurrieren miteinander.
Appfyl nutzt für einen gängigen iPhone-Hochformat-Export 1290 × 2796 Pixel als Arbeitsvorgabe und prüft die Datei anschließend gegen die aktuell geforderte Gerätegröße. Die äußere Datei bleibt ein vollständiges Rechteck mit geraden Ecken; abgerundete Geräteformen gehören nur in die Gestaltung, nicht an den Rand der Ausgabedatei.
Verwenden Sie keine erfundenen Bewertungen, Auszeichnungen, Preise oder Funktionen. Testdaten dürfen realistisch aussehen, aber keine persönlichen Daten enthalten. Ein medizinisches Ergebnis, eine Bezahlart oder ein KI-Werkzeug darf nur gezeigt werden, wenn es in diesem Build und in diesem Markt wirklich verfügbar ist.
Dateien nicht erst im letzten Build erzeugen
Für die Produktion braucht das verantwortliche Team einen stabilen Build, Testkonten und freigegebene Beispieldaten. Screenshots sollten aus definierten Zuständen aufgenommen und anschließend in ein wiederverwendbares Layoutsystem eingesetzt werden. Quelldateien und fertige Exporte bleiben getrennt, damit Text oder Währung geändert werden können, ohne alles neu aufzunehmen.
Vor dem Upload prüfen wir:
- Pixelmaß, Seitenverhältnis und Dateiformat;
- kein Alphakanal, keine privaten Daten und keine zufällige Statusleisteninformation;
- aktuelles Gerät und aktuelle Oberfläche;
- lesbare Überschrift in realer Galeriegröße;
- richtige Sprache, Währung, Datumsform und Bezahlart;
- eine verständliche Folge bereits in den ersten drei Bildern;
- keine wichtigen Inhalte in möglichen Beschnitt- oder Überlagerungszonen;
- nachvollziehbarer Dateiname mit Version und Sprache.
Haben Sie eine App-Idee und möchten den nächsten Schritt klären?
App-Idee prüfenDeutsche Bilder sind mehr als übersetzter Text
Eine lokalisierte Galerie kann andere Vertrauenssignale, Zahlungsmethoden, Datumsformate und Funktionsprioritäten brauchen. Auch Textlänge und Wortzusammensetzungen verändern das Layout. Das deutsche Motiv sollte daher nicht nur in eine für Englisch gebaute Textbox gezwängt werden.
Planen Sie eine gemeinsame visuelle Familie, aber erlauben Sie jeder Sprache eine eigene Reihenfolge. Unser Beitrag zur Lokalisierung von App-Store-Screenshots zeigt, wie Marktbeispiele und Aussagen angepasst werden.
Nach dem Start mit einer Hypothese testen
Dokumentieren Sie Datum, Reihenfolge und Aussage jedes Motivwechsels. Vergleichen Sie Produktseitenaufrufe, Installationen und Konversion getrennt nach Store und Sprache. Ändern Sie jeweils eine klare Annahme: erste Aussage, Reihenfolge, Überschrift oder visueller Beleg.
Eine höhere Installationsrate ist nicht automatisch ein Erfolg, wenn die Aktivierung danach sinkt. Dann verspricht die Galerie möglicherweise mehr als die erste App-Sitzung erfüllt. Die Verbindung zur Start-Checkliste und zur Analytik verhindert diese isolierte Optimierung.
Verwandte Appfyl-Ratgeber
- ASO vor dem App-Start
- Screenshot-Lokalisierung
- Checkliste für die Veröffentlichung
- Probleme bei der Store-Prüfung beheben
- App-Umfang im Briefing erfassen
Sehen Sie, wie Appfyl Funktionsumfang in veröffentlichte Produkte übersetzt. Appfyl Cases ansehen.
Aus Recherche wird ein Launch-Plan
Appfyl macht aus Ihrer Idee einen klaren App-Plan, einen Funktionsumfang und den ersten Arbeitsplan.
App-Plan besprechenWichtigste Punkte
- Apple akzeptiert ein bis zehn Bilder als JPEG oder PNG ohne Alphakanal.
- Google Play benötigt mindestens zwei Screenshots; vier große, zusammenhängende Motive sind meist die bessere Basis.
- Das erste Bild erklärt das Ergebnis der App, nicht die Menüstruktur.
- Oberfläche, Gerät, Sprache und dargestellte Funktionen müssen zum aktuellen Produkt passen.
- Der Satz wird als feste Reihenfolge geplant, lokalisiert und nach Veröffentlichung gemessen.
Nützliche Links
Häufige Fragen
Apple erlaubt ein bis zehn Screenshots für eine unterstützte Gerätegröße. Ein Bild reicht formal, erklärt aber bei den meisten Produkten Nutzen, Ablauf und Vertrauen nicht ausreichend.
Mindestens zwei sind vorgeschrieben. Vier hochauflösende und inhaltlich zusammenhängende Motive sind eine sinnvollere Ausgangsbasis und unterstützen zusätzliche Darstellungen im Store.
Die Kernaussage kann gleich sein. Aufnahme, Gerätebezug, Pixelmaße und store-spezifische Grafiken sollten jedoch zur jeweiligen Plattform passen.
Nein. Es sollte den wichtigsten Nutzen möglichst schnell belegen. Ein konkreter Ablauf oder ein sichtbares Ergebnis ist häufig stärker als ein allgemeines Dashboard.